14. April 2008

Herzlich Willkommen

Werte Besucher,

diese private Website ist der ehemaligen Nebenbahn zwischen Pirna und Gottleuba gewidmet. 1880 ging sie als erste “richtige” normalspurige Sekundärbahn Sachsens bis nach Berggießhübel in Betrieb. 1905 wurde sie bis nach Gottleuba erweitert. 100 bzw. 125 Jahre später ist die Strecke vollständig zurückgebaut.

Ziel dieser Internetpräsenz ist das Sammeln und Verfügbarmachen einer Vielzahl von Informationen rund um die alte Eisenbahnlinie und der noch vorhandenen Spuren. Vor allem die Entwicklung der Kurstädte Bad Gottleuba und Berggießhübel im 20. Jahrhundert ist zu einem bedeutenden Teil der Eisenbahn zu verdanken. Gleiches gilt für den Bau der Talsperre an der Gottleuba.

Ich möchte sie an dieser Stelle gern auf die Zeitschnipsel aufmerksam machen. Diese sind wie kleine Zeitungsauschnitte: Sie tragen das Datum, an dem sie niedergeschrieben oder erlebt wurden. Sie können Sie nach einer Kategorie oder nach dem Datum auswählen. Für mich ist es ein Experiment – für Sie hoffentlich ein angenehmer Zusatz.

Ich wünsche Ihnen auf den folgenden Seiten gute Unterhaltung!
Ihr Tobias Nitsche

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4 Reaktionen zu “Herzlich Willkommen”

  1. Daniel Tietz

    Die Geschichte dieses romantischen Eisenbahnabschnitts machte mich neugierig. So daß ich am 09.03.08 mich auf machte, mit dem Fahrrad den Verlauf der Gleise zu erkunden. Wie sich spätestens unterhalb der Waldburg herausstellte ein Unterfangen, welches zu Fuß sicherlich praktischer gewesen wäre. Der Bewuchs und die Schwellen sowie Schotterabschnitte auf dem Weg machten es selbst mit einem Mountainbike teilweise unfahrbar. Dennoch, dieser ehemalige Bahnabschnitt hat so viel Romantik und interessantes zu bieten, das ein Ausbau zum Rad- und Wanderweg nur wünschenswert ist. Der obere sanierte Teil in Berggießhübel zeigt bereits heute was daraus werden kann wenn mit viel Liebe und natürlich den notwendigen finanziellen Mitteln dieser Weg wieder hergerichtet wird. Unterhalb von Kleincotta ist es schade das bereits wilde Müllhalden den Wald verunreinigen.
    Ich freue mich das mit dieser Website ein wichtiger Beitrag geleistet wird, die Geschichte nicht zu vergessen und in die Zukunft zu investieren. Weiter so.

    Daniel Tietz

  2. heinz grabitzki

    Wir haben heut im Rahmen von Geocaching, der modernen Schnitzeljagd, einmal Streckenläufer gespielt und sind von der Zwieselmühle – leider gibt es dort kein Bier – bis zum Brückenfragment am Zwiesel gelaufen. Es ist wirklich erstaunlich, dass noch mehrere Telegrafenmasten vorhanden sind und hoffentlich auch bleiben. Die steinerne Unterstützung am einfließenden Nebenwässerchen ist sehenswert.
    Es war schön!

  3. Steffen Löbel

    Hallo, bin beim Wandern im Gottleubatal auf einen Mast gestoßen, da stand die Adresse der Homepage. Feine Sache!
    Ich bin Pirnaer, habe aber meine ersten Lebensjahre in Berggießhübel verbracht.
    Mich verbindet eine Erinnerung mit der Bahnstrecke: als ich vielleicht 5 Jahre alt war, entgleiste ein Güterzug und blockierte die Strecke kurz vor dem Berggießhübeler Bahnhof, ein Personenzug steckte dahinter in Zwiesel fest. Das muss so 1970, 71 gewesen sein, irgendwie habe ich es in Erinnerung behalten.
    Mein Vater berichtet, dass am Tag seiner Geburt (31. März 1936) die Bahnstrecke vom Schnee freigeschaufelt werden musste.
    Mit freundlichen Grüßen
    Steffen Löbel

  4. Elmar Fuchs

    Hallo,
    ich habe letzte Freitag vom Auto aus Reste einer Eisenbahnstrecke (Radweg, Brücke bei Berggießhübel) gesehen, könnte diese aber in keiner Weise einordnen. Dank Ihrer hervorragenden und liebevoll gestalteten Seite konnte ich heute diese Wissenslücke schließen.
    Ich bedanke mich für Ihre Mühe und werde in Zukunft sicherlich noch einmal Richtung Bad Gottleuba fahren, um mir die Überreste der Strecke vor Ort anzusehen.
    Freundliche Grüße
    Elmar Fuchs

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